"Die Kunst errichtet keine andere Welt - sie sehnt sich nur nach ihr."

(Theodor Adorno)

 

"Vita brevis - ars longa." (Das Leben ist kurz, die Kunst hält lange)

(Hippokrates von Kos, 460 - 370 v.u.Z.)

 

 

"Man soll schweigen. Oder etwas sagen, das besser ist als das Schweigen."

(Pythagoras 570 - 510 v.u.Z.)

 

Unwissenschaftlichkeit ist der Boden der Inhumanität.

(Karl Jaspers, unmittelbar nach dem Ende des Nationalsozialismus)

 

"Denn die Kunst ist eine Tochter der Freiheit."

(Friedrich von Schiller)

 

 

Der zu starke Vorrang der Männlichkeit ist ein Krebsschaden

unserer Kultur. (Alfred Adler, Psychotherapeut)

"Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen war."

(Aristoteles, 384 - 322 v.u.Z.)

 

Man muss über Gefühle denken und

über das Denken fühlen. 

(Daniel Barenboim)

"Wer sich mit Geschichte befasst, muss ständig etwas essen."

(Hanns Dieter Hüsch) 

 

Die Großen sind nicht durch sich selbst groß, sondern durch die anderen,

durch alle die, denen es ein Entzücken bereitet, sie als groß zu erklären.

Durch vieler Leute Würdelosigkeit entsteht diese eine überragende Ehre und Würde. 

Durch vieler Leute Kleinheit und Feigheit entsteht diese auf einem Punkt

angehäufte Summe von Größe und durch vieler Leute Verzicht auf

Macht diese gewaltige Macht.

Ohne Gehorsam ist der Befehlshaber und ohne Diener

ist der Herr nicht möglich. (Robert Walser)

 

"Demokratisch ist es, den "kleinen Kreis der Kenner" zu einem großen Kreis

der Kenner zu machen. Denn die Kunst braucht Kenntnisse.

Die Betrachtung der Kunst kann nur dann zu wirklichem Genuss führen,

wenn es eine Kunst der Betrachtung gibt, denn der Kunst liegt

ein Können zugrunde, ein "Arbeiten können".

Wer Kunst bewundert, bewundert eine Arbeit, eine sehr geschickte

und gelungene Arbeit und es ist nötig, etwas von dieser Arbeit zu

wissen, damit man sie bewundern und ihr Ergebnis,

das Kunstwerk, genießen kann."

(Berthold Brecht)

 

 "Wem das Ausreichende zu wenig ist, für den ist nie etwas ausreichend."

(Epikouros 341 - 271 v. Chr.)

Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch bei wahrer

Gelehrsamkeit entstehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines

niederen und unedlen Volkes. Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr

oder weniger Barbaren. Es ist grotesk, wenn sie ihre

vermeintlich hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich

die scheußlichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen

begehen oder doch gleichgültig zulassen.

Können wir uns wundern, dass diese sogenannten Kulturvölker immer

mehr einem furchtbaren Weg des Abstieges entgegengehen ?

Dieselbe Strecke Landes, welche als Wiese, d.h. als Viehfutter,

zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere ernährt,

vermag, mit Hirse, Erbsen, Linsen und Gerste bebaut,

hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren.

(Alexander von Humboldt, 1769 - 1859)

 

"Ziele nie - und wenn es nur eine Wasserpistole ist - auf Menschen."

(Rat der Mutter von Dieter Hildebrand)

 

 

"Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos.

Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe."

(Keilschrifttext aus Ur um 2000 v.u.Z. )

 

"Ich mache mir Sorgen um die Gesellschaft, wenn ich an unsere Jugend denke.

Die Jugend liebt heutzutage den Luxus.

Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt mehr vor

den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. 

Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten.

Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen

bei Tische die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer." 

(Sokrates 469 - 399 v.u.Z.)

 

"Ein Spiel mit ernsten Problemen, das ist Kunst."

(Kurt Schwitters)

 

 

Man kann Probleme nicht mit Denkweisen lösen,

die zu ihnen geführt haben. (Albert Einstein)

Für mich stellen Liebe und Mitgefühl eine allgemeine, eine universelle Religion dar.

Man braucht dafür keinen Tempel und keine Kirche, ja nicht einmal unbedingt

einen Glauben, wenn man einfach nur versucht, ein menschliches Wesen

zu sein mit einem warmen Herzen und einem Lächeln, das genügt.

(Tenzin Gyatso, Dalai Lama XIV)

Wenn die Welt erst ehrlich genug sein wird, um Kindern vor dem 15. Jahre

keinen Religionsunterricht zu erteilen, dann wird etwas von ihr zu erhoffen sein.

(Arthur Schopenhauer)

 

 

"An den Schuhen erkennt man den Grad der Emanzipation."

(Simone de Beauvoir)

 

Ethik ist eine bis ins Unendliche gesteigerte Verantwortung. (Albert Einstein)

 

"Geschichte beantwortet Fragen mit Orakeln, mit Orakeln von fernen Menschen

und fernen Zeiten." (Christopher Clark)

 "Lachen soll man und zugleich philosophieren, seinen Haushalt führen,

seine übrigen Fähigkeiten anwenden und niemals aufhören,

die aus der richtigen Philosophie stammenden Lehrsätze zu verkünden."

(Epikouros, 341 - 271 v.u.Z..)

 

 

"Niemand weiß, was in einem steckt, solange er nicht versucht hat, es aus sich heraus zu holen."

(Ernest Hemingway)

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