Mythologien, Überlieferungen, Philosophien, Religionen, Natur und auch die Frage nach Transzendenz sind die gedanklichen Hintergründe bei der Arbeit von Sonia Ilios.
Bei dieser assoziativen Auseinandersetzung mit den Phänomenen der Welt forscht sie mit den Mitteln der Kunst an den Grenzen, an denen Worte scheitern, um die innere und äußere Welt des Menschen wieder miteinander zu verbinden.
Dabei sucht sie nach dem Universalen, alle Zeiten Überdauernden.
In den reliefartigen Oberflächen, die schon bei bloßer Betrachtung die Suggestion eines sinnlichen Erlebnisses vermitteln, finden sich Bezüge zu Erinnerungen, Verborgenes, Träumendes, wie vage Versprechen und manchmal entdeckt man auch reale Bildzutaten: Konservierte Tiere, Glas, Holz, Steine, Texte – wie Geröll scheinen die Bilder Erinnerungen mit sich zu führen.
Sie fordern uns auf, zu folgen in das Labyrinth abwesender Orte und vergessener Geschichten, die ihren Platz haben in unserem kollektiven kulturellen Gedächtnis…